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 | ChEck iT! hat Anfang August drei verschiedene mCPP-haltige Tabletten getestet. Konkret geht es um drei verschiedene Tabletten. Eine getestete Pille ist weiß/gelblich, trägt eine Krone als Logo. Sie enthielt Spuren der Substanz mCPP, Metoclopramid und eine unbekannte Substanz.
Im Laufe des Festivals konnte ChEck iT! sechs weitere, als Ecstasy gekaufte, mCPP haltige Tabletten testen. Die eine Art von Tabletten ist türkis mit der Prägung Dollar.
Weiters betroffen waren vier rote Tabletten mit der Prägung Mitsubishi.
In allen oben genannten Proben war neben mCPP und Metoclopramid außerdem eine weitere unbekannte psychoaktive Substanz enthalten.
Über die Kombination von mCPP und Metoclopramid gibt es naturgemäß keine
wissenschaftlichen Studien. Allein aber aufgrund der Einzelwirkungen der Substanzen sowie durch die Tatsache, dass einige der Proben auch noch eine weitere, unbekannte Substanz enthielten ist vom Konsum dringend abzuraten!
Weitere Infos auf der Homepage von [ChEck iT!]
mCPP gehört zu der Gruppe der Piperazine, die Wirkung von mCPP ist ähnlich der von MDMA, wobei neben der vergleichsweise schwachen psychoaktiven Wirkung, wie Glücksgefühlen und optischen Veränderungen beim Konsum von mCPP sehr häufig unangenehme Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Nierenschmerzen, Nervosität, Schweratmigkeit, Müdigkeit, und mehrere Tage anhaltender „hangover" auftreten. Im Zusammenhang mit dem gleichzeitigen Konsum von MDMA kann es zu Krampfanfällen kommen!
Metoclopramid ist ein Antiemetikum (lindert Übelkeit und Erbrechen) und
beispielsweise im Medikament Paspertin enthalten. Metoclopramid geht mit vielen
anderen Substanzen Wechselwirkungen ein und kann deren Wirkung teilweise
beschleunigen oder verstärken. Darüber hinaus kann Metoclopramid (auch bei
bestimmungsgemäßem Gebrauch) das Reaktionsvermögen verlangsamen, besonders
auch im Zusammenwirken mit Alkohol.
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